Römerhaus geschlossen!

Bei einer Überprüfung wurde festgestellt, dass die eingebauten Oberlichter nicht den baulichen Anforderungen entsprechen. Bis zur weiteren Klärung des Sachverhalts bleibt das Museum deshalb aus Sicherheitsgründen ab sofort geschlossen.

Eroberung

Während des Gallischen Krieges (58- 51/50 v.Chr.) eroberte Julius Caesar Gallien. Somit grenzte das Römische Reich erstmals an das Land, welches die Römer Germanien nannten. Unter Augustus wurden zahlreiche Versuche unternommen das rechtsrheinische Gebiet zu erobern. Neben den Bodenschätzen war eine Verkürzung der Grenzlinie der Grnd für die militärischen Operationen. 15 v.Chr. unternahmen Augustus Stiefsöhne, Tiberius und Drusus erste Feldzüge von den Alpen her. Nach langen Kämpfen unterwarfen sie das Alpenvorland bis zur Donau. 12 v.Chr. rückten die Römer vom Rhein nach Osten vor.

Ziel war nun die Errichtung einer römischen Provinz, die sich bis zur Elbe erstrecken sollte. Trotz zahlreicher Siege und einer Gebietssicherung durch mehrere Kastelle, gelang es nie die Germanen vollständig zu unterwerfen. Ein jähes Ende erfuhren die ehrgeizigen Pläne des Augustus mit der Niederlage des Statthalters Varus im Teutoburger Wald, im Jahre 9. n.Chr. . Nach mehr oder weniger erfolgreichen Rachefeldzügen unter verschiedenen Feldherren, gab Tiberius, der neue Kaiser, die Pläne einer germanischen Provinz auf. Rhein und Donau wurden wieder Grenzen des Römischen Reiches.